{"id":168,"date":"2017-12-07T12:11:26","date_gmt":"2017-12-07T11:11:26","guid":{"rendered":"http:\/\/dev.neustadtbremen.com\/stadtteilmanagement\/?p=168"},"modified":"2018-03-19T09:11:47","modified_gmt":"2018-03-19T08:11:47","slug":"weser-kurier-karin-moertel-04-12-2017-kulturlotsen-gesucht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neustadtbremen.de\/stadtteilmanagement\/weser-kurier-karin-moertel-04-12-2017-kulturlotsen-gesucht\/","title":{"rendered":"&#8222;Kulturlotsen gesucht&#8220;"},"content":{"rendered":"<div id=\"pl-168\"  class=\"panel-layout\" ><div id=\"pg-168-0\"  class=\"panel-grid panel-no-style\" ><div id=\"pgc-168-0-0\"  class=\"panel-grid-cell\" ><div id=\"panel-168-0-0-0\" class=\"so-panel widget widget_sow-editor panel-first-child panel-last-child\" data-index=\"0\" ><div\n\t\t\t\n\t\t\tclass=\"so-widget-sow-editor so-widget-sow-editor-base\"\n\t\t\t\n\t\t>\n<div class=\"siteorigin-widget-tinymce textwidget\">\n\t<p>Karin M\u00f6rtel, 04.12.2017\u00a0<a href=\"https:\/\/www.weser-kurier.de\/bremen\/stadtteile\/stadtteile-bremen-sued_artikel,-kulturlotsen-gesucht-_arid,1675170.html\">zum Artikel<\/a><\/p>\n<p>Wer hat Lust, die Neust\u00e4dter mit ungew\u00f6hnlichen Einblicken in die Kulturlandschaft vor ihrer Haust\u00fcre zu \u00fcberraschen? Ehrenamtliche Kulturlotsen k\u00f6nnen sich jetzt melden und kreativ loslegen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" title=\"S\u00dcD \/ Kulturlotsen \/Shakespeare-Company\" src=\"https:\/\/www.weser-kurier.de\/cms_media\/module_img\/4866\/2433301_1_articledetailpremium_5a217eddb8511.jpg\" alt=\"S\u00dcD \/ Kulturlotsen \/Shakespeare-Company\" width=\"620\" height=\"320\" \/><\/p>\n<div id=\"onlineText\">\n<div id=\"onlineText\">\n<p>Die Neust\u00e4dter k\u00f6nnen sich im Jahr 2018 auf einige \u00dcberraschungen einstellen. Es k\u00f6nnte zum Beispiel passieren, dass Musiker an ihrer Haust\u00fcr klingeln und ein spontanes Jazz-Konzert in ihrem Wohnzimmer veranstalten wollen. Oder sie bekommen Gelegenheit zu einer wilden Schnitzeljagd f\u00fcr Jung und Alt quer durch den Stadtteil an Orte, die es wert sind, aus ihrem Dornr\u00f6schenschlaf wachgek\u00fcsst zu werden.<\/p>\n<p>Es sind erste Ideen f\u00fcr ein neues Projekt, f\u00fcr das Stadtteilmanagerin Astrid-Verena Dietze und Renate Heitmann vom Kulturnetzwerk Vis-\u00e0-Vis zun\u00e4chst einmal eines brauchen: Mitmacherinnen und Mitmacher, die Lust auf ungew\u00f6hnliche Wege haben, um den Neust\u00e4dtern Kunst und Kultur wenn n\u00f6tig bis vor die Haust\u00fcre zu liefern. \u201eKulturlotsen\u201c sollen die Helfer hei\u00dfen, und f\u00fcr jeden Ortsteil der Neustadt wollen die beiden Frauen daf\u00fcr einen Stadtteilbewohner begeistern. Wer mitmachen m\u00f6chte und etwa zw\u00f6lf Stunden Zeit im Monat opfern\u00a0\u00a0 kann, kann sich ab sofort bewerben.<\/p>\n<p>Nach der Bundestagswahl und dem Einzug der Rechtspopulisten in den Bundestag h\u00e4tten bei den Kulturschaffenden der Neustadt alle Alarmglocken geschrillt, beschreibt Dietze den Anlass, weshalb genau jetzt der richtige Zeitpunkt ist, um wesentlich mehr Menschen als bislang f\u00fcr die Kultur vor ihrer Haust\u00fcr zu begeistern.<\/p>\n<p>\u201eKultur ist das Backpulver f\u00fcr die Stadtentwicklung\u201c, pflegt Heitmann zu sagen. Sie meint damit, dass mehr kulturelle Teilhabe und b\u00fcrgerschaftliches Engagement die Demokratie einer Gesellschaft st\u00e4rken k\u00f6nnen. \u201eWir wollen aber nicht warten, bis die Menschen zu uns in die Einrichtungen kommen, sondern wir wollen dorthin gehen, wo die Menschen sind\u201c, schildert Heitmann den Grundgedanken, den sie von dem Kunstprojekt \u201eArt on demand\u201c aus Antwerpen von dem irakischen K\u00fcnstler Mokhallad Rosem aufgegriffen hat. \u201eF\u00fcr uns ist es spannend, in Erfahrung zu bringen, was Kultur \u00fcberhaupt f\u00fcr die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen in den einzelnen Ortsteilen bedeutet und wie sie sie erleben wollen\u201c, zeigt sich Astrid-Verena Dietze erwartungsfroh.<\/p>\n<h3 class=\"zwischenzeile\">Neugier soll geweckt werden<\/h3>\n<p>Es geht unter anderem um gemeinsames Lernen an unterschiedlichen Orten. Aber auch um Begegnungen \u00fcber Kulturgrenzen hinweg, wie sie beispielsweise w\u00e4hrend einer gemeinsamen Erkundungstour durch die teils afrikanisch gepr\u00e4gte Einkaufsmeile an der Langemarckstra\u00dfe m\u00f6glich wird. Au\u00dferdem sollen \u00fcberraschende Einblicke in Kultureinrichtungen m\u00f6glich werden, in die manche sonst nie einen Schritt gesetzt h\u00e4tten. Denn Heitmann ist als Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin der Bremer Shakespeare-Company aufgefallen, dass es h\u00e4ufig der gleiche Kreis an Interessierten ist, der zu den Veranstaltungen in die zahlreichen Neust\u00e4dter Kultureinrichtungen kommt.<\/p>\n<p>Aus Sicht der Ideengeberinnen gilt es nun, mehr Menschen f\u00fcr das vielf\u00e4ltige Angebot zu interessieren, aber auch jenseits der B\u00fchnen und Ausstellungsr\u00e4ume Kulturr\u00e4ume zu erschlie\u00dfen. Zahlreiche Kooperationen mit der Hochschule Bremen, Grundschulen, Seniorenheimen, Schulen oder Kinderg\u00e4rten sind daher ebenfalls erw\u00fcnscht.<\/p>\n<p>Geld f\u00fcr Aktionen und eine kleine Aufwandsentsch\u00e4digung f\u00fcr die Ehrenamtlichen haben die Ideengeber bereits vom Neust\u00e4dter Beirat erhalten: 6800 Euro zusammen mit dem Lob, dass das Projekt sich an alle Menschen im Stadtteil richtet, ohne jemanden auszuschlie\u00dfen. \u201eGenau das ist mir wichtig, daher suchen wir auch gezielt Kulturlotsen f\u00fcr alle acht Ortsteile, damit wir die gesamte Neustadt abdecken k\u00f6nnen und niemanden vergessen\u201c, sagt Dietze. Grundvoraussetzung f\u00fcr die Mitmacherinnen und Mitmacher sei, dass sie sich gut in ihrem Ortsteil auskennen und Lust haben, \u00fcber den Tellerrand zu schauen. Gemeinsam mit dem Kulturnetzwerk Vis-\u00e0-Vis k\u00f6nnten sie sich dann v\u00f6llig neue Wege auszudenken, um Kunst und Kultur in der Neustadt erlebbar zu machen.<\/p>\n<h3 class=\"zwischenzeile\">Wer kann mitmachen?<\/h3>\n<p>\u201eDa kann eigentlich jeder mitmachen, der neugierig auf diese Aufgabe ist: Wir freuen uns \u00fcber Bewerbungen von Jugendliche ebenso wie von Menschen mit und ohne Arbeit oder Seniorinnen und Senioren, die nach einer neuen Aufgabe suchen\u201c, z\u00e4hlt die Stadtteilmanagerin auf. Weniger wichtig sei es, die vielf\u00e4ltige Kulturszene der Neustadt bereits gut zu kennen. Der frische Blick von au\u00dfen sei wichtiger, und die Kontakte zu den K\u00fcnstlern im Stadtteil w\u00fcrden \u00fcber die T\u00e4tigkeit als Kulturlotse quasi automatisch zustande kommen, versichert Dietze.<\/p>\n<p>Die Neust\u00e4dter Kulturszene ist stark \u2013 das ist ebenfalls eine Botschaft, die in der gesamten Stadt noch deutlicher werden soll. Daher gibt es bereits erste \u00dcberlegungen, auch Besucher der Neustadt gelegentlich pers\u00f6nlich an der Wilhelm-Kaisen-Br\u00fccke in Empfang zu nehmen und in eine der vielen Kultureinrichtungen im Stadtteil zu lotsen. Sei es das Theater am Leibnizplatz, das K\u00fcnstlerhaus am Deich, die Schwankhalle, die St\u00e4dtische Galerie, das Schn\u00fcrschuhtheater, die R\u00e4ume der Musikerinitiative Bremen oder der T\u00e4nzer vom Steptext Dance Projekt, in die Hochschule Bremen, die Weserburg und oder die Gak, Galerie f\u00fcr aktuelle Kunst.<\/p>\n<p>Was genau dann im Jahr 2018 auf den Neust\u00e4dter Stra\u00dfen passieren wird, sollen aber die neuen Kulturlotsen selbstverst\u00e4ndlich ma\u00dfgeblich mitbestimmen k\u00f6nnen. Dietze: \u201eWir wollen kein fertiges Konzept durchdr\u00fccken, sondern sind gespannt, welche Impulse und W\u00fcnsche von den Neust\u00e4dtern selber kommen.\u201c<\/p>\n<p class=\"zwischenzeile\"><strong>Info<\/strong><\/p>\n<p><em>Wer sich als Kulturlotse bewerben m\u00f6chte, kann das per Brief, E-Mail oder Anruf erledigen. Um eine kurze Angabe zur Motivation wird gebeten. Astrid-Verena Dietze ist erreichbar im Neustadt- Stadtteilmanagement im SOS-Kinderdorfzentrum, Friedrich-Ebert-Stra\u00dfe 101, 28199 Bremen, info@neustadtbremen.de, Rufnummer 161\u200999\u200908.<\/em><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>WESER-KURIER, Karin M\u00f6rtel, 04.12.2017<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[6],"tags":[],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/neustadtbremen.de\/stadtteilmanagement\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/168"}],"collection":[{"href":"https:\/\/neustadtbremen.de\/stadtteilmanagement\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/neustadtbremen.de\/stadtteilmanagement\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/neustadtbremen.de\/stadtteilmanagement\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/neustadtbremen.de\/stadtteilmanagement\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=168"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/neustadtbremen.de\/stadtteilmanagement\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/168\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":359,"href":"https:\/\/neustadtbremen.de\/stadtteilmanagement\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/168\/revisions\/359"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/neustadtbremen.de\/stadtteilmanagement\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=168"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/neustadtbremen.de\/stadtteilmanagement\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=168"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/neustadtbremen.de\/stadtteilmanagement\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=168"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}